Ab dieser Saison wird mich neben bergzeit.de auch Mantle Climbing unterstützen. Die Firma Mantle stellt vor allem äußert hochwertiges Magnesia und alles was diesbezüglich das Kletterer/innen-Herz begehrt her. Nach dem Motto "Grip is all you need" wird ab sofort nicht mehr losgelassen :) Vielen Dank für die Unterstützung. Weitere Infos zur Firma und den Produkten von Mantle gibt es hier, und die Gründe warum mich mich für das Chalk von Mantle entscheide sind hier nachzulesen.Sonntag, 12. April 2015
Sponsoring Mantle Climbing
Ab dieser Saison wird mich neben bergzeit.de auch Mantle Climbing unterstützen. Die Firma Mantle stellt vor allem äußert hochwertiges Magnesia und alles was diesbezüglich das Kletterer/innen-Herz begehrt her. Nach dem Motto "Grip is all you need" wird ab sofort nicht mehr losgelassen :) Vielen Dank für die Unterstützung. Weitere Infos zur Firma und den Produkten von Mantle gibt es hier, und die Gründe warum mich mich für das Chalk von Mantle entscheide sind hier nachzulesen.Montag, 6. April 2015
Warbeast 8c+
"Jawohl 8c+ rotpunkt, endlich wieder ein Highlight am Fels, das Jahr nimmt Fahrt auf (eigentlich ich in diesem Jahr...)"
Nachdem ich die letzten Jahre nicht so viel am Felsen unterwegs war hab ich mir dieses Jahr definitiv vorgenommen mehr Zeit am Felsen zu verbringen. Je nachdem wie es sich mit dem Training am Plastik vereinbaren lässt, denn nach wie vor hat das Training für Wettkämpfe Priorität. Wenn es wie jetzt mal ein kleines Schlupfloch gibt, dann bin ich aber weg, also an den Fels. So auch geschehen die erste Osterwoche. Ziel war Arco am Gardasee, Temperaturen um die 20 Grad, im Vergleich dazu im Chiemgau: Schneefall Anfang April. Die Wahl mit Gardasee war also definitiv richtig. In den letzten Jahren kamen in Arco einige neu lohnende neue Gebiete und Sektoren hinzu, so auch im Klettergebiet Nago. Früher eigentlich als Anfängergebiet abgestempelt gibt es nun einige Touren ab 8c, ideal zum ausbouldern. Unter anderem auch die Route Warbeast 8c+, eingebohrt und erstbegangen durch Markus Bock 2013. Die Route ist extremst boulderlastig, definiert sich durch eine harte Boulderstelle gleich zwischen den ersten drei Haken und einer weiteren Stelle im mittleren Teil. Mit rund 15 Metern ist sie recht kurz, was mir momentan ohne die richtige Kraftausdauer definitiv entgegenkam. Vorteil war eindeutig, das man sehr viele Versuche machen konnte, so tat ich auch was für die Maximalkraft. Und letztlich hat es dann geklappt am zweiten Tag in der Route konnte ich Warbeast 8c+ rotpunkt begehen am 3. April, meine erste 8c+ hoffentlich auch nicht die Letzte. Ich bin super happy, freue mich auf mehr Tage am Fels und bin auch wieder voll motiviert für das Training zu Hause! In zwei Wochen steht schon der nächste Kaderlehrgang an, also venga vamos!
Nachdem ich die letzten Jahre nicht so viel am Felsen unterwegs war hab ich mir dieses Jahr definitiv vorgenommen mehr Zeit am Felsen zu verbringen. Je nachdem wie es sich mit dem Training am Plastik vereinbaren lässt, denn nach wie vor hat das Training für Wettkämpfe Priorität. Wenn es wie jetzt mal ein kleines Schlupfloch gibt, dann bin ich aber weg, also an den Fels. So auch geschehen die erste Osterwoche. Ziel war Arco am Gardasee, Temperaturen um die 20 Grad, im Vergleich dazu im Chiemgau: Schneefall Anfang April. Die Wahl mit Gardasee war also definitiv richtig. In den letzten Jahren kamen in Arco einige neu lohnende neue Gebiete und Sektoren hinzu, so auch im Klettergebiet Nago. Früher eigentlich als Anfängergebiet abgestempelt gibt es nun einige Touren ab 8c, ideal zum ausbouldern. Unter anderem auch die Route Warbeast 8c+, eingebohrt und erstbegangen durch Markus Bock 2013. Die Route ist extremst boulderlastig, definiert sich durch eine harte Boulderstelle gleich zwischen den ersten drei Haken und einer weiteren Stelle im mittleren Teil. Mit rund 15 Metern ist sie recht kurz, was mir momentan ohne die richtige Kraftausdauer definitiv entgegenkam. Vorteil war eindeutig, das man sehr viele Versuche machen konnte, so tat ich auch was für die Maximalkraft. Und letztlich hat es dann geklappt am zweiten Tag in der Route konnte ich Warbeast 8c+ rotpunkt begehen am 3. April, meine erste 8c+ hoffentlich auch nicht die Letzte. Ich bin super happy, freue mich auf mehr Tage am Fels und bin auch wieder voll motiviert für das Training zu Hause! In zwei Wochen steht schon der nächste Kaderlehrgang an, also venga vamos!
| Sieht zwar noch entspannt aus, gleich kommt aber die erste Boulderstelle, der linke Griff war absolut winzig und schlecht... |
| Nach dem Rastpunkt kommt die zweite Boulderstelle, hier heißt es: Nicht mehr loslassen! |
Donnerstag, 26. März 2015
Saisonvorschau 2015 und was schon so alles passiert ist im neuen Jahr
Das Jahr 2015 ist nun schon fast 4 Monate alt, einiges ist passiert seit dem. Alles mal der Reihe nach.
Die letzte Saison lief ja nicht so wie gedacht, nachdem ich mich vermehrt auf meine Bachelorarbeit fokussiert hatte und die Uni hohe Priorität hatte verzichtete ich auf mögliche internationale Starts und wollte die Deutschen Leadcups möglichste auf dem Podest abschließen um mich für die Saison 2015 zu empfehlen. Wie das ausging mit den Deutschlandcups kann man in älteren Posts nachlesen. Auf alle Fälle bin ich für dieses Saison im Perspektivkader des Deutschen Alpenvereins und darf bei den ersten zwei Weltcups an den Start gehen. In sofern bin ich momentan mehr als glücklich und trainiere was das Zeug hält. Bis jetzt gab es auch schon drei Kaderlehrgänge, viele Sachen wurden neu gelernt, das Training umgestellt und ich kann nur sagen: Alles macht verdammt viel Spaß! Dieses Jahr hat der Weltcup Priorität und dann schauen wir mal, wo mich das hinführt...
Die letzte Saison lief ja nicht so wie gedacht, nachdem ich mich vermehrt auf meine Bachelorarbeit fokussiert hatte und die Uni hohe Priorität hatte verzichtete ich auf mögliche internationale Starts und wollte die Deutschen Leadcups möglichste auf dem Podest abschließen um mich für die Saison 2015 zu empfehlen. Wie das ausging mit den Deutschlandcups kann man in älteren Posts nachlesen. Auf alle Fälle bin ich für dieses Saison im Perspektivkader des Deutschen Alpenvereins und darf bei den ersten zwei Weltcups an den Start gehen. In sofern bin ich momentan mehr als glücklich und trainiere was das Zeug hält. Bis jetzt gab es auch schon drei Kaderlehrgänge, viele Sachen wurden neu gelernt, das Training umgestellt und ich kann nur sagen: Alles macht verdammt viel Spaß! Dieses Jahr hat der Weltcup Priorität und dann schauen wir mal, wo mich das hinführt...Freitag, 9. Januar 2015
Resümee der nationale Leadsaison 2014 oder auch über das Bouldern am Seil (zumindest größtenteils)
Insgesamt
gab es dieses Jahr drei Leadwettkämpfen aus deren Gesamtwertung der Deutsche
Meister 2014 gekürt wurde.
Erster Stopp Darmstadt 12.10.2014:
![]() |
| Vertical Axis |
Im ersten Moment sicherlich der emotionalste
Wettkampf. Im Nachhinein schon sachlicher betrachtet, den Routenbau betreffend,
ein äußerst spezieller Wettkampf. Die
Qualifikation als Erster beendet, letztlich auf den fünften Platz
gerutscht. Das Finale war eine Tour die rein aus Volumen bestand, sozusagen
eine ausgedehnter Boulder am Seil. Naja, abhacken und zum nächsten Wettkampf (wir
haben schon 982km hinter uns).
Zweiter Stopp Neu-Ulm 25.10.2014:
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| Deutscher Alpenverein |
![]() | |
| Deutscher Alpenverein |
Vom
Routenbau ein Verbesserung zum ersten Wettkampf. Das war sicherlich der
nervenaufreibendste Wettkampf. Nach erster Qualitour auf Platz drei und bei der
zweiten Tour auf Platz 22. Was war passiert: Fuß gerutscht ca. fünf Züge vor Top
bei einer zu leichten Tour mit 16 Topbegehungen (leider endete die zweite
Qualifikationstour an sich schon ein bisschen höher als Wandmitte, der Grund
bleibt im Dunkeln). Und schon ist man auf einem siebten Gesamtplatz. Puh
nochmal Glück gehabt! Im Finale ordentlich Gas geben, tja denkste! An einem
Volumen mit der Hand über die gute einzig gute Stelle gerutscht, nicht richtig
festgehalten können und schon ist man im Seil gelandet. Platz sechs am Ende,
auch nicht aufbauend aber es gibt ja noch einen Wettkampf (wieder 486 km mehr,
macht insgesamt 1468km).
Was
für eine Anreise. Doch noch kurzfristig auf das Auto als favorisiertes
Fortbewegungsmittel umgestiegen, da es bekanntlich einen größeren Bahnstreik
gegeben hatte. Die Qualifikation lief ganz ordentlich, ich streckte mich (im
wahrsten Sinne des Wortes) zu einem vierten Platz nach beiden Qualifikationsrouten.
Im Finale wollte ich nochmal alles zeigen. Das wollte sicherlich jeder, aber
leider war für sechs der acht Finalisten nach einem Boulder bei Zug 8+ Ende. Da
denkt man sich kurzzeitig schon: Da fährt man nach Berlin für acht Griffe?! Dafür
habe ich das erste Mal Berlin gesehen, das war die Reise wert (zu den 1468km
kommt eine kompakte Packung von weiteren 1356km was einen erhebliche Anteil der
Endsumme von 2824km ausmacht, das entsprich ungefähr der Entfernung von Madrid
nach Berlin mit anschließender Kaffeefahrt nach München). Am Ende bleibt der undankbare vierte Platz in der Gesamtwertung des deutschen Leadcups die gleichzeitig die deutsche Meisterschaft darstellt (Platz 1-3 belegten David Firnenburg, Moritz Hans und Matthias Conrand). Nach dem deutschen Vizemeistertitel im letzten Jahr und Platz drei in der Saison zuvor wollte ich dieses Jahr natürlich noch eins draufsetzen. Im Training war ich eindeutig besser als noch letztes Jahr, deshalb startete ich mehr als zuversichtlich in diese Saison. Leider ist aber besonders im Klettern (im Vergleich zu anderen Sportarten wie Leichtathletik) der Erfolg nicht so gut planbar. Im Lead oder auch generell im Klettersport ist man von einer Vielzahl an Faktoren abhängig, unter anderem vom Routenbau. In den letzten Jahren hat sich der Routenbau extrem verändert, besonders im heutigen Jahr war dies mehr als ersichtlich. Die Routen werden kürzer und somit boulderlastiger, mehr Boulderelemente wie Dynamos oder Volumen halten Einzug in die Wettkampfrouten. Diese Veränderungen erfordern auch andere Trainingsinhalte die es jetzt gilt in den Aufbau für die neue Saison zu integrieren. Das ist gerade das interessante am Klettern und somit besonders auch das Training für Leadwettkämpfe an sich. Es gibt viele Dinge auf die man achten muss, alles ist hochkomplex und sehr abwechslungsreich. Das ist gerade das schöne, nicht nur für Spitzenkletterer sondern für jeden Kletterer: man lernt nie aus, die Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht und es gibt immer was zu tun! Dieses Jahr habe ich mich verstärkt auf mein Studium konzentriert, nächstes Jahr aber will ich es wirklich wissen und mich verstärkt dem Training widmen, um hoffentlich wieder in das Weltcupteam des Deutschen Alpenvereins zu kommen! Momentan stehen die Zeichen mehr als gut, mit meinen stabilen Leistungen in der Vergangenheit habe ich mehr als empfohlen. Die Motivation ist da also los geht’s! Auf zum Wintertraining! Ich möchte mich auch hiermit für die super Unterstützung durch Bergzeit bedanken, ein Dank geht auch an meine Eltern die einiges investieren und auch an meine Heimatsektion dem DAV Berchtesgaden.
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